Alles hat einen Anfang

Angefangen hat es, als ich die Software hinter meinem Blog aufräumen wollte. Das hatte ich zuletzt 2010 getan, damals hatte ich mich noch nicht mit MySQL beschäftigt, und habe meine Blogeinträge, sowie die Kommentare dazu als Dateien auf meinem Server rumfliegen lassen.
Heute weiß ich, das das nicht nur doof, sondern auch furchtbar ineffizient ist. 2012 habe ich das Microblogging System in meine Webseite integriert, zuerst auch mit Dateien, die im Filesystem des Servers lagen, dann bin ich schnell auf MySQL gewechselt, als mich der Ehrgeiz packte, eine elegante Lösung zu finden.

Auf die Idee meine Software hinterm Blog schön zu machen, kam ich, als ich mich beworben habe, mein Arbeitgeber sollte, wenn er nach mir im Netz sucht, elegant geschriebene Software sehen, damit er einen gute Eindruck gewinnt. 

Also schrieb ich die wichtigen Komponenten neu, Blog und Microblog, die Fotoalben, die ich früher auf meiner Webseite präsentierte, habe ich zu lange nicht mehr upgedated, weil mir einfach die Zeit zum fotografieren fehlt, daher fielen die heraus.
Nachdem ich mit meinem Blog (Frontend und Backend) soweit fertig war, fragte ich mich, wie ich wohl die nächste Komponente, die Fotoalben, integrieren würde, bisher hatte ich ein einfaches if-Statement verwendet um zwischen Blog und Microblog zu unterscheiden, das müsste ja immer weiter wachsen, je mehr Komponenten ich integriere.
Folglich definierte ich das IComponent-Interface, mit dem man jede Komponente ansprechen kann, die in Kalisti ihren Dienst tut. Dieses Interface macht es einfach, neue Komponenten zu integrieren, an diesem Punkt kam mir die Idee, mein Blogsystem zu einem einfachem CMS zu erweitern. 
Das Ziel ist dabei nicht Webseiten von hoher Komplexität, wie die von großen Unternehmen, abbilden zu können, sondern Blogs und kleine Privatseiten zu realisieren. 
Klar, das geht auch mit Joomla oder Typo3, das ist allerdings in den meisten Fällen ziemlicher Overkill. 

Ich gebe zu, meine Zielgruppe ist begrenzt, da Kalisti nur einsetzen kann, wer über Webspace verfügt, und diese Leute dann auch schnell bei WordPress sind. 
Wir werden sehen, wo das hinführt, ich bin auf die Downloadzahlen gespannt und leiste selbstverständlich gerne Support

Im Vorstellungsgespräch stellte sich heraus, dass der freundliche Herr gegenüber sich meine Webseite nicht angeschaut hatte. Aber jetzt habe ich zumindest ein eigenes CMS. 

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